Liebster Award – zweiter Streich

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Nominiert von Tina Alba und per Twitter von Martin Fischer: Liebster-Award der Zweite!

Was ist der Liebster-Award?
Es geht darum, elf Fragen des Nominierers zu beantworten und im Gegenzug dafür weitere Blogger zu nominieren und ihnen ebenfalls elf Fragen zu stellen. Das Ganze dient dem Networking und dem Kennenlernen neuer Seiten, Blogs und vielleicht sogar Freunden.

Die Spielregeln
• Bedanke dich bei dem Autor/Blogger, der dich nominiert hat, und verlinke seine Website/seinen Blog.
• Verwende das Awardbild.
• Beantworte die 11 Fragen, die man dir gestellt hat.
• Formuliere im Anschluss daran 11 neue Fragen.
• Nominiere bis zu 11 weitere Autoren/Blogs und bitte darum, deine Fragen zu beantworten.
• Informiere die Nominierten natürlich über ihr Glück.
Unten findest du meine Antworten auf die mir gestellten elf Fragen, darunter folgend meine elf Fragen an “meine” Nominierten.

Tinas Fragen:
1. Was hat dich dazu gebracht, zu schreiben?
Ich kann kein auslösendes Ereignis ausmachen. Ich habe schon im Kindergartenalter Geschichten erzählt, und irgendwann, als ich schreiben konnte, wollten diese Geschichten aufs Papier.

2. Welche/r Autor/in ist Dein großes Vorbild und warum?
Georgette Heyer. Ich ertappte mich eben beim wilden Grübeln, wen ich nun aufschreiben soll, aber es kehrt immer wieder zu Georgette zurück. Warum? Georgette Heyer schrieb Liebesromane, die meist während der britischen Regency-Epoche spielten. Süße Heldinnen, anschmachtenswerte Helden und historisch vollkommen akkurat recherchiert. Absolut korrektes, sauberes Englisch und ein Wortwitz zwischen den Zeilen, der seinesgleichen sucht.
Aber was für mich der Gipfel der Schreibkunst ist: die Dialoge. Nie zuvor und bislang noch in keinem anderen Buch habe ich so brillante Dialoge entdeckt. Kein Geschwaller, auf den Punkt und so pointiert, dass ich beim Lesen oftmals Lachtränen wegzwinkern muss. Schon die kleinen Seitenhiebe im erzählenden Text sind klasse, aber die Dialoge unübertroffen.

3. In welchem Genre schreibst du?
Heroic Romantic Fantasy!
Was zur Hölle ist das? „Schmachten und Schlachten“ sag ich gerne dazu. Oder auch „Conan für Frauen“. In einer durchaus kernigen und blutrünstigen Haupthandlung mit Zwei- und Mehrkämpfen, Bösewichtern, die in Blut baden, Helden die durch selbiges waten müssen, beschreibe ich eine Romanze.

4. Was gefällt dir daran besonders?
Ich zitier mich da mal faul selbst aus einem Anschreiben:
„Schlachtengetümmel, blutige Zweikämpfe, die Bedrohung eines ganzen Reiches, Helden mit Ecken und Kanten, verbunden mit einer Liebesgeschichte, die sich wie ein Seidenband durch Feuer, Blut und Krieg zieht.“
Will meinen, ich verbinde da, was eigentlich nicht zusammengehört. Handfeste, blutige Kriegerheldenfantasy mit einer humorvollen Liebesgeschichte. Erschwerend kommt hinzu, dass ich nicht nur mit meinem Helden lache, sondern auch reichlich (und mitunter gehässig) über ihn …

5. In welchem Buch hättest du gern eine Rolle gespielt?
Oh, so gar nicht. Bücher sind eine andere Welt, die mich von außen eintauchen lässt, in der ich aber nichts zu suchen habe, finde ich.

6. Dein Patentrezept gegen Schreibblockaden?
Reden. Über den Text, über das Problem, über die Helden. Meistens löst das meinen Knoten. Wenn ich mich während des Schreibens blockiere, kann es auch an einem dummen Fehler weiter vorne liegen. Da hilft dann ein flotter Betaleser am betsen.

7. Welche drei Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Nur drei? NUR DREI?
Georgette Heyer: Der Page und die Herzogin
Terry Pratchett: Night Watch
Shakespeare: The Library Shakespeare (wir sprachen ja nur von einer begrenzten Zahl, nicht von einem begrenzten Gewicht. Fasst mal jemand mit an, bitte?)
8. Wenn du nicht in deinem aktuellen Beruf arbeiten würdest -was würdest du gern machen?
Etwas mit Geschichte. Oder mit alten Büchern!

9. Mit welcher Filmfigur/Buchfigur würdest du gern einen Tag verbringen?
Tja, da wiederhole ich mich aus dem ersten Award: Cajan von Crollan!

10. Wenn du die Hauptfigur deines aktuellen Schreibprojekts persönlich treffen würdest, was würde sie dir sagen?
Sie würde nonstop plappern, meine Hunde knuddeln, mir von ihren Hunden erzählen, anbieten, Tee zu kochen, und das Wasser anbrennen lassen. Ich freu mich so auf den Roman!

11: Dein Ratschlag an alle Schreiberlinge?
Aus dem stillen Kämmerchen kommen, Austausch mit anderen Autoren suchen und jeden Tag weiter lernen, an Dir arbeiten!

Ich nominiere Lia Haycraft.

Meine Fragen:
1. In welchem (Sub-) Genre tummelst Du Dich am liebsten? Und warum?
2. Gehen wir mal davon aus, dass Geld und Zeit überhaupt keine Rolle spielen: Wohin möchtest Du unbedingt reisen?
3. Schreibe ein Drabble! (Ein Drabble ist eine Minierzählung mit exakt 100 Wörtern, die Überschrift zählt nicht mit, das Ende sollte überraschend und gerne humorvoll sein!)
4. Welche drei Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
5 Welche/r Autor/in ist Dein großes Vorbild und warum?
6. Wo schreibst Du am liebsten?
7. Hast Du Schreibrituale wie Musik, Kerzen, Tee?
8. Wann hast Du mit dem Schreiben begonnen?
9. Welches Buch steht auf Deiner Wunschliste ganz oben? Und warum?
10. Welches ist die wichtigste Lektion, die Du für Dich persönlichrund um das Schreiben gelernt hast?
11. Was schreibst Du gerade?

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