Fertig: Ciran

NotizenEine schwere Geburt. Dank meiner Fehleinschätzung, eine Szene aus einer Romanruine unbedingt übernehmen zu müssen.

Seit dem 23.07.2012 arbeitete ich mit mehreren Überarbeitungen und mindestens ebenso vielen Unterbrechungen an Ciran, der Geschichte rund um meinen verfluchten Seneschall, der sein Amt einfach zu ernst nimmt und dies erst versteht, als es schon zu spät ist. Einen Gutteil zu dieser bahnbrechenden Erkenntnis trägt Ayme bei, eine kleine, freche Nonne, die wie ein Kätzchen lächeln kann. Nachdem dieses das Sahnekännchen leergeschleckt und zumindest Teile des Sonntagsbratens für sich requiriert hat.

391 Normseiten
95.534  Wörter
Eine zufriedene Autorin
Das Dutzend vollgemacht

Der verfluchte Seneschall versucht, inmitten eines Bürgerkriegs die Nonne Ayme davor zu bewahren, von einem widerlichen Prinzen geheiratet zu werden.

Statusmeldung September

Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass mein letzter Monatsrückblick im Januar war. Wann bin ich nur davon abgekommen, das alles mal zusammenzuraffen, was mir in einem Monat Schönes widerfahren ist? Egal, fange ich doch einfach mal an!

ArrionMein September war wundervoll und kobaltblau. Mein erster Heroic-Romantic-Fantasy-Roman („Schmachten & Schlachten“ ist kürzer und prägnanter) „Arrion“ ist am 2. September im Verlag Amrûn erschienen.

Neve ist eine Geistersängerin, deren Aufgabe darin besteht, verlorenen Seelen den Übergang ins Jenseits zu ermöglichen. Schwarze Magier hingegen wollen aus den Geistern eine unbesiegbare Armee aufstellen und haben daher die Jagd auf die friedlichen Sängerinnen eröffnet. Alleine der Geisterritter Arrion, der sich gegen Neves Willen zu ihrem Beschützer aufschwingt, scheint in der Lage, ihr gegen die Bedrohung beistehen zu können. Es ist allerdings nicht hilfreich, dass sie sich über die Grenze des Todes hinweg verlieben …

Als Taschenbuch überall zu kriegen, wo es Bücher gibt, jetzt auch als Ebook für niedliche 4,99 € beim vertrauten Ebook-Anbieter.

Die ersten drei Highlights zu „Arrion“:

Tina Alba bombardierte mich mit Fragen rund um die Entstehung von „Arrion“, das Schreiben generell und mein geliebtes Genre „Schmachten & Schlachten“. HIER geht es zum Interview auf ihrem Blog.

Kaye Alden hat eine freundliche Empfehlung für „Arrion“ ausgesprochen. Und kommt zum selben Schluss wie ich, wie lange frau meinen Kobaltblauen außerhalb des Romans wohl erträgt. HIER geht es zu ihrem Blog.

Und da es langweilig wird, wenn nur dauernd ich über Arrion spreche (mir nicht, natürlich), wird beim Heldeninterview der Lesekatzen der Spieß freundlich einmal umgedreht. Arrion präsentiert sich von seiner besten Seite – was sehr viel über ihn aussagt. Und da ist auch das mit der „Drei!“ geklärt. Viel Spaß HIER bei den Lesekatzen.

Ein Taschenbuch mit Wunschsignatur ist auch bei der diesjährigen Aktion Weihnachtsengel zu ergattern.

NotizenNachdem ich das erste Halbjahr 2015 irgendwie nur mit Lektoraten und Überarbeitungen verbracht hatte, war ich schreiberisch eingerostet. Ich habe Kurzgeschichtenanfänge versemmelt und meine Romane „Aemera“ und vor allem „Ciran“ nur lustlos betrachtet, ohne den Funken zu verspüren, der mich sonst vergnügt durch meine Geschichten sausen lässt.

Ein albernes Spaßprojekt später arbeite ich nun wieder mit Feuereifer an „Ciran“. Der Roman hat inzwischen immerhin knapp 86.000 Wörter angesammelt und macht mir wundervoll viel Spaß. „Ciran“ war ja bislang immer ein wenig mein Sorgenkind. Mein Fehler! Aus einem schon am Start verunglückten Roman musste ich unbedingt (weil ich ja mitunter sehr dumm sein kann!) eine Szene retten und in „Ciran“ einbauen. Mächtig großer Fehler! Zwischenzeitlich hatte ich „Ciran“ sogar von meiner Festplatte verdammt, nachdem er bei drei lieben Autorenkolleginnen Asyl erhalten hat. Weil ich ja niemals nie sage. Aber dann erkannte ich endlich meinen Fehler und arbeite seitdem wieder mit viel Schwung an dem Roman. Im Oktober sollte mein wundervoller Seneschall mich also zum Wörtchen Ende schleppen.

Der verfluchte Seneschall versucht, inmitten eines Bürgerkriegs die Nonne Ayme davor zu bewahren, von einem widerlichen Prinzen geheiratet zu werden.

Mondgesang und Wolfsgeheul TRAber der September bringt auch betrübliche Nachrichten, namentlich das Aus für den Verlag Mondwolf. Nach fünfeinhalb Jahren endet die Arbeit dieses Verlags heute. Das bedeutet auch, dass ich die Rechte für meine Kurzgeschichten „Jörn“ (erschienen in der Anthologie „Sagenkinder“) und „168“ (erschienen in der Anthologie „Berggeister“) sowie an meinem frisch zur diesjährigen Leipziger Buchmesse veröffentlichten Wikingerroman „Runenschicksal“ zurückerhalte. Im Augenblick grüble ich noch, wie es genau mit diesen Geschichten weitergehen wird. Neuigkeiten werde ich wie immer lauthals in die Welt plärren, keine Sorge!

Noch was Schniekes zum Abschluss: Die Monsteranthologie „Missverstandene Monster“ im Verlag ohneohren ist nun auch als Taschenbuch erhältlich. Mit dabei mein Weihnachtsbäckerei-Monster „Das aus dem Keller“.

Ciran ist wieder da!

NotizenVor ziemlich genau einem Jahr musste ich den Abschied von Ciran verkünden. Begonnen hatte ich den Roman vor mittlerweile fast genau drei Jahren. Aus den Ruinen eines noch auf den ersten Seiten abgebrochenen Romans errichtet, hatte ich ungeschickterweise gleich dessen Grundfehler übernommen.

Ich musste den Roman loswerden, um Abstand zu bekommen. Solange das Manuskript anklagend auf meiner Festplatte hockte, blockierte ich mich nämlich sauber selbst. Aber ein Jahr hat geholfen, und meine Autorenkollegin, der ich nur hektisch schrieb, dass ich Ciran ganz dringend wieder haben muss, hat sich sehr gefreut, ihn aus dem Asyl zu mir zurück zu senden.

Der Anfang bestand aus Löschen. 60 Seiten flogen in hohem Bogen. Darunter vor allem jene Szene, die ich aus dem Ruinenanfang übernommen hatte. Da lag der Fehler! Etliche Telefonate später – für mich die allerleichteste Möglichkeit, Fehler aufzustöbern: Ich spreche über sie, finde die Haken und Ösen und kann mittels Löschtaste Korrekturen vornehmen – konnte ich wieder an Ciran schreiben. Und zwar mit Vergnügen und mittlerweile wieder schöner Geschwindigkeit.

Ich wusste schon, warum der Roman mir mindestens unterbewusst keine Ruhe ließ. Das Heldenpärchen ist einfach zu herrlich! Kein Wunder:

Der verfluchte Seneschall versucht, inmitten eines Bürgerkriegs die Nonne Ayme davor zu bewahren, von einem widerlichen Prinzen geheiratet zu werden.

Statusmeldung August

Button KalenderJa, ich weiß, unglaublich, daß ich einen Tag vor Toresschluß meinen August hochleben lasse. Aber morgen ist Sonntag, da gibt es „Stadt im Schnee“, und außerdem bin ich stolz, mal nicht auf dem letzten Drücker meine Statusmeldung abzugeben.

Der August war klasse. Traumhaftes Urlauberwetter in Schleswig-Holstein, dann der langersehnte Regen. Meine Pferdekoppeln staubten schon, so durstig waren sie.

Der August brachte als Erstes den Abschied von Ciran. Mich überfiel katastrophale Unlust, wenn ich das Dokument nur ansah. Bevor ich es von der Festplatte löschte, fand ich drei Freundinnen, die ihm liebevolles Asyl gewährten. Weil: Sag niemals nie!

Ich stürzte mich hochvergnügt auf eine Kurzgeschichtensammlung. Vier längere Geschichten in vier unterschiedlichen Fantasy-Welten, von denen jede Erzählung im Rahmen einer Jahreszeit spielt. Schon an „meinen“ Verleger gemailt, wo die Sammlung derzeit im Ordner „Muss ich noch lesen“ liegt. Ich bin angenehm aufgeregt!

Cover böses FrühstückFrühstück IIGuckt mal! Amrûns böses Frühstück hat ein phantastisches Geschwisterchen bekommen.
Sind sie nicht niedlich, die Kleinen? Vorab als ebook auf allen bekannten Plattformen erhältlich.
Mit dabei im grünen Band meine Geschichte „Witwe Tifony“ über die Probleme, die ein Frühstücksei so mit sich bringen kann …

Die Printausgaben folgen in Kürze, und ich freu mich drauf. Die Links für die Vorbestellung habe ich Euch unter die Cover gelegt.

Ich habe auch schon zugeschlagen und mir meine Frühstückstasse gesichert: Amrûn-Marktplatz. Ja, das ist die Tasse von den Coverbildern! Da kam ich nicht drumrum. Wollte ich auch nicht.

Derzeit schreibe ich am sagenumwobenen Geheimprojekt, das bereits vertraglich unter Dach und Fach ist. Hach, Verleger sind fies! Die lassen einen nicht einfach herumblubbern. Das wird sich bestimmt bald ändern!
Und ich verfasse einen kürzeren Roman für eine Ausschreibung, die mir so sympathisch ist, daß ich einfach loslegen mußte. Erschwerend kommt hinzu, daß ich während des Schreibens nur lache, sehr böse sein darf und trotzdem den Humor nicht zu kurz kommen lasse. Sehr aufregend. Bei Texten, die ich genau für eine Ausschreibung verfasse, ist mir der Spaß sehr wichtig. Wenn ich beim Schreiben nicht grinsen kann, wie soll die Geschichte dann Verlag und spätzer Lesern gefallen? Und wenn eine Geschichte nicht angenommen wird? Gibt es vielleicht bald eine zweite Chance.
Wichtig ist mir beim Schreiben, dass ich nicht an eine Veröffentlichung denke, sondern an die Geschichte. Ich hoffe, das der Funken überspringt, der mich an die Tastatur nagelte.

Oh, und der Herbst ist ja nun da, die Tage werden kürzer, die Nächte kälter. Nein, ich bereite Euch nicht seelisch auf Weihnachten vor. Besser! Bald ist November! Und das heißt? NaNoWriMo! Bis vor Kurzem überlegte ich noch, was ich dieses Jahr denn nur schreiben will. Ich hätte nicht verzagen müssen. Natürlich stellte mein Held sich mir freundlich vor. Ich habe NaNo-Plot!

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Kardinal Shadac führt im Auftrag seines Königs ein Doppelleben. Auf der einen Seite sorgt Hochwürden für das Seelenheil im Königreich, auf der anderen ist er der finale Diplomat, der notfalls drohenden Krieg mittels eines Mords im Keim erstickt. Bis er ausgerechnet einen alten Magier unter die Erde bringen soll, in dessen Gewalt sich die vergnügungssüchtige Asmyn befindet. Prompt hat Shadac zwei Probleme auf einmal: Die geballte Magie des Alten sucht ihn als neuen Herrn aus, und Asmyn denkt nicht im Traum daran, zu ihrem Ehemann zurückzukehren, sondern heftet sich vergnügt und besserwisserisch an die Fersen des geplagten Kardinals. Und das ist erst der Anfang …

Abschied von Ciran

Vielleicht ein Abschied auf Zeit, vielleicht auf Dauer, ich weiß es einfach noch nicht.

Aber ich habe beschlossen, nicht weiter an "Ciran" zu schreiben. Den Roman begann ich vor gut zwei Jahren und baute ihn aus den Ruinen eines anderen, schon nach dem Anfang abgebrochenen Romans auf. Da könnte der erste Fehler gelegen haben. Zwischendurch lag der Roman brach, dann habe ich ihn umgebaut, euphorisch weitergeschrieben, bis ich merkte, daß es erneut hakte. Liegenlassen, umbauen, Freud und Leid.

Jetzt habe ich die Reißleine gezogen. So wird das nichts! Bevor ich den Roman (immerhin fast 200 Seiten) von der Festplatte löschte (was ich mache, mache ich gründlich!), habe ich ihn trotzdem noch an drei Freundinnen gemailt. Wer weiß, vielleicht kommen Ciran und ich eines Tages wieder zusammen. Vielleicht aber auch nicht. Das wird die Zeit zeigen.

The Next Big Thing Blog Hop

Herrlich, ich bekam von Sabrina Železný – ja, der brillanten Kondorkinder-Mama – ein hochinteressantes Stöckchenspiel zugeschoben. „The Next Big Thing Blog Hop“ ist eine Reihe von Fragen, die sich auf ein aktuelles Schreibprojekt beziehen. Nun stecke ich ja mittendrin in „Ciran“, das Zuschieben passt terminlich also wie die Faust aufs Auge. Ich freu mich!

Wie ist der Arbeitstitel Ihres Buches? Unter welches Genre fällt Ihr Buch?

Diese Frage ist noch leicht. Der Roman heißt „Ciran“, das Genre Heroic Romantasy (ich nenne das auch gerne „Schlachten und Schmachten“ oder „Conan für Frauen“).

Woher kam die Idee für das Buch?

Seit dem NaNoWriMo 2010 bin ich der Heroic Romantasy verfallen. Damals schrieb ich innerhalb eines Monats „Arrion“ und kam auf den Geschmack. Rückblickend betrachtet kann ich auch meine zwölf Maynard-Bände der Heroic zuordnen. Im Prinzip bin ich mir treu geblieben.

Da das Gerüst „Krieger und Heldin treffen sich, verlieben sich und kriegen ihr Happy Ending“ viel Platz für Konflikte und Besonderheiten bietet, habe ich vor allem Spaß daran, meinem Heldenpaar Steine in den Weg (und über die Füße) zu rollen. Ich genieße es, meine Helden mit kleinen Eigenheiten und vor allem Schwächen auszustatten, denn nichts ist so schnarchlangweilig wie ein makelloser Held, der gar keine Mängel hat. Was soll dem denn unterwegs widerfahren? Das reicht höchstens für sechs Zeilen Text.

Und so stiegen Seneschall Ciran und seine kleine, sehr neugierige Nonne Ayme aus dem kreativen Chaos meines Hirns auf, hielten niedlich Händchen und baten um Erzählung ihrer Geschichte. Ob ich das mit dem Fluch bitte weglassen könnte? Und niemandem verrate, wie Aymes besondere Gabe entfesselt werden kann? Könnte ich bitte auch dieses gemeine Sterben von Aymes Mama und Cirans Papa weglassen? Nein? Oh, da kann man nichts machen.

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?

Diese Frage einer Quasselstrippe ersten Ranges zu stellen, ist sehr gemein!

Der verfluchte Seneschall versucht, inmitten eines Bürgerkriegs die Nonne Ayme davor zu bewahren, von einem widerlichen Prinzen geheiratet zu werden.

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?

Ich habe üblicherweise ganz klare Vorstellungen von Schauspielern, die meine Helden spielen müssen. Genau der oder kein anderer! Leider nicht für Ciran oder Ayme. Ich weiß genau, wie die beiden aussehen (und finde Ciran äußerst hinreißend), aber bislang habe ich niemanden gefunden, der ihnen auch nur annähernd ähnlich sieht. Oder groß genug ist, um Ciran zu spielen. Von daher: Ich habe nicht die geringste Ahnung.

Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder werden Sie vertreten durch einen Agenten?

Bislang ist da gar nichts in Aussicht oder geplant. Mir schwebt aber eine Kleinverlagsveröffentlichung als Traumziel vor. Ciran ist mein neunter Heroic Romantasy-Roman seit November 2010. Nummer Zehn ist für den NaNoWriMo 2013 geplant. Mein erster „Großer Junge“ liegt derzeit zur Prüfung bei einem Verlag vor. Wenn ich von dort mehr höre, bin ich schlauer.

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?

Ich stecke noch mitten drin. Meine Heroics liegen alle zwischen 430 und 480 Normseiten. Ciran hat derzeit 150 davon. Ich habe ihn schon letztes Jahr begonnen, 2012 habe ich vieles angefangen und nicht vollendet. Das hole ich gerade gewaltig nach. Insgesamt benötige ich irgendetwas zwischen einem oder sechs Monate, um einen Heroic zu schreiben. Dann fängt der Spaß mit Überarbeitung, Betalesermeinungen und Feinschliff erst richtig an.

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?

Ich habe bislang noch nichts wirklich in dieser Art gefunden.

Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?

Meine Romane sind keine Heldenbrust-mit-Marmor-Vergleich-Geschichten. Attraktiv sind meine Jungs die Reihe durch, doch meine Helden besitzen Ecken und Kanten, neigen mitunter dazu, ihr Alter um die Vierzig zu verfluchen und vor allem mitunter schmerzhaft zu bemerken. Sie haben Schwächen. Sei es Höhenangst, grassierende Dummheit, eine alles andere als blütenreine Vergangenheit oder einen Mönchseid, der sehr an ihnen nagt.

Meine Heldinnen sind keine jammernden Jungfrauen in Nöten. Notfalls zieht die Dame auch einen Speer aus den Eingeweiden des vermeintlichen Retters.

Es geht blutig in meinen Romanen zu. Es gibt Kampfszenen, weil ich Kampfszenen liebe. Zimperlich gehe ich nicht mit meinen Helden um, da ich der Meinung bin, dass nur derjenige, der durch Dunkelheit (und Blut und Eingeweide) gewandert ist, zum Licht werden kann. Aber anders als bei Conan gibt es eine Liebesgeschichte, die sich wie ein Seidenband durch Feuer, Blut und Krieg zieht.

Ja, das war es zu diesem Thema erschöpfend wie immer von mir. Und jetzt schnapp ich mir das Stöckchen und werfe es der wundervollen Tina Alba vor die Füße!

Viel zu still hier!

Wenn meine Mama, die meinen Blog raffinierterweise als Startseite eingerichtet hat, leise nörgelt, wann ich endlich mal wieder etwas Neues blogge, weiß ich, daß es höchste Zeit ist.

Ja, ich war hier sehr still. Zu meiner Verteidigung sei angeführt, daß ich mich um ein Babykätzchen kümmere, das sehr, sehr krank zu mir kam. Jetzt ist er sehr, sehr lebendig und möchte ständig mittippen. Das kann zwar keiner lesen, aber es macht ihm so viel Spaß.

Letztes Jahr habe ich mich mit einigen Projekten verzettelt. Immerhin zwei sind dieses Jahr aber schon fertig geworden und liegen in den Händen bewährter und lieber Betaleser, die meinen typischen, leicht (?) selbstverliebten Eigenheiten nachspüren, um mir ihre Kritik dann vernichtend und hilfreich um die Ohren zu schlagen.

Fertig geworden sind immerhin schon Farlin und Niro. Juhuuu!

Derzeit schreibe ich Ciran fertig. Auch dieser Roman nahm in 2012 seinen Anfang und dümpelte dann unschön.

Ciran ist der Seneschall seines Königs, der unerwartet nach dem ebenso unerwarteten Tod seines Sohns und Erbens verschied. Wie gut, daß der König zwei Neffen hat. Die sich nun natürlich um die Krone schlagen. Neffe Nummer Zwei hat das Manko, aus weiblicher Erblinie zu stammen. Seine Mutter Lavin ist des toten Königs Schwester, und wer sie kennenlernt, weiß, daß es keine unerwarteten Todesfälle gibt. Denn wo diese Monstermutter ihre Finger im Spiel hat, fallen die Leute um wie Fliegen …
Auftritt der kleinen Nonne Ayme, die des toten Prinzen Braut werden sollte und wohl die einzige (außer Lavin …) ist, die sich über dessen Ableben herzlich freut.
Ayme und Ciran hüten beide ein ungewöhnliches Geheimnis, und zumindest Ayme ahnt noch nicht einmal, daß sie ein solches besitzt und warum die überlebenden Prinzen sie jetzt unbedingt heiraten wollen.