Statusmeldung Juni

Ich merke gerade im Nachhinein, wie betriebsam dieser Monat war, und freue mich auf den Juli. Klosterschatz!

Aber der Reihe nach. Anfang Juni beendete ich in einem glücklichen Schreibrausch mit „Gute Güte“ und „so ein Schlamassel“ meinen achten Gay-Romance-Roman „Dämonenhatz“. Er wird als Staffelfinale 2018 erscheinen, und ich denke, er wird dieser Rolle mehr als würdig. Davil und Bajas sind nicht nur ein wundervolles Paar, sondern auch ein phantastisches Team.

Danach machte ich mich daran, für die Romane der ersten Staffel „Der Magie verfallen“ Steckbriefe zu erstellen. Augenfarben, besondere Beschreibungen und weiteres. Denn ich plane einen Kurzgeschichtenband:

In vier längeren Kurzgeschichten erzähle ich, wie es weitergeht für meine Helden aus „Königsmacher“, „Elfenstein“, „Klosterschatz“ und „Feuerzauber“.

Was erwartet Jiras und Belac bei ihrem ersten Auftrag als Ritter der Königin? Welche Auswirkungen hat das erste Zusammentreffen mit Terez‘ Eltern für Noriv und Terez? Wie finden Livan und Torik sich in einem gemeinsamen Leben in Friedenszeiten zurecht? Und warum hat Talon schon wieder Geheimnisse vor Griv?

Dann folgte mein persönliches Monatsfinale: „Klosterschatz“ kehrte aus dem Korrektorat zurück. Das ackerte ich durch, fütterte meinen Drucker mit Papier (und wurde dabei von ihm gebissen, autsch!) und arbeitete mich durch die Druckfahnen. Ein wenig Kleinkram habe ich dabei noch gefunden. Ja, ich weiß, es gibt kein vollkommen fehlerfreies Buch, und irgendetwas werde ich bestimmt übersehen haben. Aber ich möchte meine Romane so gut wie möglich ans Licht der Öffentlichkeit schubsen!

Der Buchsatz für das Taschenbuch steht bereits, das Cover und das E-Book sind in Arbeit. Außerdem habe ich Euch einige Schnipsel herausgesucht, mit denen ich den Roman vor der Veröffentlichung schon ein wenig vorstellen werde.

Freut euch mit mir auf den Juli, Torik, Livan, eine Schaufel und viel Feuer!

Fertig: Dämonenhatz

Juhuuu! In einem wahren Schreibrausch hat mich „Dämonenhatz“ durch seine letzten Kapitel und finalen Seiten geschleppt. Zwischendurch merkte ich ja, dass ich mit dem falschen Romantitel unterwegs bin, und kaum hatte ich diesen geändert, sauste mir der gesamte Roman Klonk! in den Kopf. Ich kam mit dem Schreiben kaum noch hinterher.

Am 22. März hatte ich mit diesem Roman begonnen, und soeben sind die letzten Frühstückschnipsel an meine Livetickerleserinnen rausgegangen. Da ich den Roman zwischendrin schon einmal überarbeitet habe, sind auch die Mails an meine heroischen Betaleserinnen schon versandt. Und ich bin so gespannt, wie die Geschichte um Davil und Bajas ihnen gefällt. Auf Wunsch einer speziellen Livetickerleserinnen mit Badewanne!

191 Normseiten und 45.718 Wörter weist meine Rohfassung auf!

Bajas erledigt jede Gelegenheitsarbeit, um sich über Wasser zu halten. Der neueste Auftrag: Er soll ein verbotenes Buch aus der Bibliothek entwenden. Ärgerlich, dass er bei diesem nächtlichen Raubzug auf den Gelehrten Davil stößt, der ebenfalls eine Vorliebe für verbotene Bücher hat. Ungeschickt, dass sie einander im Weg stehen. Aber richtig dumm ist, dass sie auch über eine Leiche stolpern, dabei mitsamt der Bücher erwischt werden, ab sofort unter Mordverdacht stehen und gemeinsam türmen müssen. Es gibt nur einen Ausweg: Zusammenarbeit, Flirt und mehr … Oh, und den Mord aufklären. Nebenbei.

„Dämonenhatz“ wird als achter Roman meiner Reihe „Der Magie verfallen“ im Oktober 2018 erscheinen.

Und jetzt kümmere ich mich um die Kurzgeschichten zur ersten Staffel!

In vier längeren Kurzgeschichten erzähle ich, wie es weitergeht für meine Helden aus „Königsmacher“, „Elfenstein“, „Klosterschatz“ und „Feuerzauber“.

Was erwartet Jiras und Belac bei ihrem ersten Auftrag als Ritter der Königin? Welche Auswirkungen hat das erste Zusammentreffen mit Terez‘ Eltern für Noriv und Terez? Wie finden Livan und Torik sich in einem gemeinsamen Leben in Friedenszeiten zurecht? Und warum hat Talon schon wieder Geheimnisse vor Griv?

 

Statusmeldung Mai

Der Wonnemonat stand ganz im Zeichen von Lektoraten und Überarbeitungen. „Klosterschatz“ und „Feuerzauber“ kamen mit vielen, wundervollen Anmerkungen zu mir zurück. Viel liebevolles Lachen, tolle Kommentare, ein scharfes Auge auf Satzmelodie und Stolperformulierungen. Ich war fix durch, weil eben alles so genau auf den Punkt war. Ein ganz riesengroßer Dank an meine Lektorin Ingrid Pointecker! So toll!

Danach zogen beide Romane ab ins Korrektorat zu Sabrina Železný für den allerletzten Feinschliff. Ich bin so gespannt, was sie noch finden wird! Außerdem habe ich „Roveon“ überarbeitet, ganz viele Wortwiederholungen aufgestöbert, Stolpersätze entknotet, nette Kapitelüberschriften gefunden und den Roman um meinen irren, kleinen Feuermagier dann auch zu Sabrina für das Lektorat geschubst. Ob Roveon es dieses Jahr noch ins Licht der Öffentlichkeit schafft, weiß und glaube ich nicht. Denn da gibt es ja auch noch Beriz …

„Ein Ritter für Beriz“ ist ein Roman, den ich für eine Verlagsausschreibung geschrieben habe, der auch die Zusage erhielt, für den ich mich dann aber doch entschieden habe, mich im Selfpublishing wohler zu fühlen. Auch dieser Roman liegt bereits bei Sabrina für das Lektorat und hat gegenüber „Roveon“ Vorrang. Ich kann auch schon freudig verkünden, dass Sylvia von Cover für Dich schon für beide Romane die ersten Coverentwürfe und mich vor Freude atemlos gemacht hat!

Neben all dem hatte ich gehofft, ein klein wenig weiter an „Dämonenhatz“ schreiben zu können. Ich habe mich geirrt. Ich habe gewaltig weiter an der Geschichte um Straßenkrieger und Gelehrtem weitergeschrieben! Über 20.000 Wörter sind hinzugekommen, der Roman befindet sich im Endspurt, und ich habe nur noch die Hammerszenen übrig, auf die ich mich seit Tagen freue. Rechts befindet sich mein Fortschrittsbalken, den ich wirklich alle Naselang aktualisiere. Da kannst Du mir beim Schreiben zusehen!

Als wäre das nicht genug, sauste auch noch meine Muse – vorzustellen wie eine übereifrige Katze, die stolz etwas Gefangenes nach Hause schleift und es mir vor die Füße kullert – herbei und schleppte eine neue Romanidee an, die meinen ganzen wackeligen Arbeitsfahrplan über den Haufen wirft. Uff! Nun gut, das forciert mein Monatsziel für den Juni nur noch mehr: „Dämonenhatz“ fertig schreiben!

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Schreibbremse

Ich kenn das ja schon. Wenn ich irgendwo im Roman falsch abbiege, weiter vorne einen kleinen Fehler eingebaut habe (das geht besonders gut in Dialogen), eine Figur nicht in-character reagiert oder ähnliches, dann stockt mit einem Mal mein Schreibfluss, weil ich weiß, dass etwas klemmt. Einmal zurückgehen, bitte, und das Häkchen suchen.

Gestern Abend aber merkte ich, dass ich noch einen Grund für eine reizende Schreibbremse entdeckt habe: Der Romantitel.

Eigentlich sind Romantitel Arbeitsnamen. Das Kind muss ja irgendwie genannt werden. Meine Vampirromane hatte ich ganz unromantisch durchnummeriert: Clan I, Clan II … Das lag damals aber auch noch an meinem uralten Word 5.5 für DOS (ja, Word ohne Maus, geht!), das unter DOS keine langen Dateinamen zuließ, sonst hätte es eine Tilde gesetzt und den Titel eigenständig auf acht Zeichen reduziert. Noch eine Schreiberlingsmarotte: Meine Dateien müssen genauso heißen wie der Roman auch, sonst werde ich zappelig.

Bei Kurzgeschichten merke ich Titelprobleme sehr fix, und sie halten mich wirklich so lange auf, bis ich den richtigen Namen gefunden habe. Bei meinen Heroics (Schmachten & Schlachten, Arrion und Cajan) ist mein Held titelgebend. Bei meinen Gay Romances (Der Magie verfallen, Königsmacher und Elfenstein) muss der Titel einfach zum Roman passen.

Und „Treibjagd“ passte nicht. Das begriff ich gestern Abend. Kurzes Panikmailen mit Livetickerleserin Sabrina Železný brachte mir ihre volle Zustimmung: Der Roman war anfangs etwas anders angelegt und sollte vor allem das Katz-und-Maus-Spiel mit der Wache und dem großen Gegenspieler beinhalten, doch das verschob sich beim Schreiben mehr und mehr.

Also habe ich den Roman umgetauft. Uff! Prompt ging es mir besser, und dann erlebte ich den wundervollen Klonk!-Moment, an dem der gesamte Roman zu mir kam, jedes Puzzlesteinchen mit vernehmlichem Getöse an seinen Platz plumste und ich nur noch fieberhaft alle Details in mein Ideensammelbuch schreiben konnte. Mit lautem Herzklopfen vor Aufregung, wie gut alles passt, alles an seinen richtigen Platz findet und Liebesgeschichte und Actionelemente wundervoll miteinander verbindet.

Die Geschichte um Bajas und Davil und viele Bücher heißt nun also: „Dämonenhatz – Der Magie verfallen VIII“. Und jetzt schreibe ich mit Feuereifer weiter!

Treibjagd – Der Magie verfallen VIII

Oktober 2018 ist noch lange hin, ich weiß. Aber dann wird „Treibjad“ erscheinen, an dem ich gerade mit viel Freude für mein gegensätzliches Heldenpaar schreibe.

Da haben wir einmal Bajas – die Kanalratte, wie meine Betaleserin ihn schon liebevoll nannte. Bajas ist ein ehemaliger Straßenjunge, der sich nun mit allerlei Gelegenheitsarbeiten über Wasser hält. Er hilft in einer Kneipe aus, wo er auch hin und wieder lukrative Aufträge abstauben kann. Oder er bringt junge Adlige dazu, ihm ein Abendessen auszugeben, wenn er sie nur genügend anschmachtet und ihnen vorplappert, wie wundervoll sie doch sind. Alleine die Hoffnung, einen reichen Mann zu finden, der ihn gerne aushalten will und nicht ekelhaft ist, hat er begraben.

Ihm zur Seite stelle ich Davil, einen Gelehrten reinsten Wassers, der einen blauen Kinderunschuldskulleraugenblick beherrscht, der Bajas immer wieder aus dem Gleichgewicht bringt. Davil mag nicht steinreich sein, aber er genießt angenehmen Wohlstand (den ich ihm nun natürlich grausam vorenthalte, während er sich an Bajas‘ Seite irgendwie durchschlagen muss und Einzelheiten der Armenviertel kennenlernt, die ihn erschüttern) und ist ein kleiner Weltenverbesserer, der leider den Kopf in den Wolken und in alten Büchern stecken hat. Aber der gute Wille zählt schon viel!

Obwohl ich diesen Monat ganz dem Überarbeiten gewidmet habe (Lektorate für „Feuerzauber“ und „Klosterschatz“, Betaleserinnenkommentare zu „Meisterdiebe“, viel Betalesen für Autorinnenfreunde), hat „Treibjagd“ auf leisen Sohlen schon fast die Halbzeit erreicht. Die ersten vier Kapitel sind fertig, und wenn meine beiden Süßen glauben, dass es das schon an Schlimmem war, kennen sie ihre Autorin noch nicht …

An dieser Stelle bitte hämisches Kichern der Autorin vorstellen.

Statusmeldung April

Mein April begann relativ unscheinbar und drehte dann ganz unglaublich auf. Aber der Reihe nach (ja, ich habe mir einen Spickzettel geschrieben, damit ich nichts vergesse!):

 

Mein erstes Highligh des Aprils war natürlich die Veröffentlichung des zweiten Romanes meiner Gay-Romance-Fantasy-Reihe: „Elfenstein – Der Magie verfallen II“. Wundervoll aufregend, was noch dadurch getoppt wurde, dass der Roman sich über eine Woche lang auf Platz 1 in seiner Kategorie halten konnte. Die ersten Rezensionen sind auch schon da, und ich freue mich, dass meine Geschichte um den Elfen Terez und seinen Bergführer Noriv so viel Anklang findet. Danke!

Auch „Runenschicksal“ ist jetzt als Taschenbuch erhältlich! Ich lauere auf mein Belegexemplar und freue mich darauf, wie toll dieses Cover in gedruckt aussehen muss!

Schreiben stand bei all diesem Trubel – und einem absoluten Tiefschlag im Privatleben – ein wenig hintenan, aber „Treibjagd“ hat inzwischen einen erfreulichen Wortzuwachs von 12.000 Wörtern zu vermelden, meine Helden sitzen gerade in einem Klohäuschen fest. Gemein kann ich!

Es gibt eine neue Geschenkgeschichte von mir für Euch. Wie alle Geschenkgeschichten als EPUB und MOBI. Klicken, runterladen, lesen, weiterschenken. Viel Vergnügen!

Einen Grund zum Strahlen lieferte mir dann noch die neueste Rezension für „Arrion“. Sie ist HIER auf amazon zu finden:

Es gibt viele Kämpfe, eine wirklich große Liebesgeschichte, witzige Wortgefechte, unerwartete Überraschungen und zwei richtig starke Hauptfiguren, die mir schnell ans Herz gewachsen sind.

Als hätte mein April noch nicht ausreichend Glanzlichter aufgewiesen, wurde ich dann auch noch feierlich in den Kreis von Die Uferlosen aufgenommen: Ein Zusammenschluss unabhängiger AutorInnen, die sich Romanen rund um schwule Männer verschrieben haben. Da passen meine Jungs und ich wundervoll und zum Wohlfühlen gut dazu. Es gab schon einmal ein Interview mit mir rund um „Königsmacher“, jetzt haben wir ein zweites Gespräch geführt, in dem ich über mein Schreiben, über Elfenstein, weitere Pläne und viel mehr plaudern durfte.

Interview zu Königsmacher

Meine Vorstellung zur Aufnahme

Meine Pläne für den Mai sind sehr arbeitssam und werfen Scheinwerferlicht voraus auf das, was Euch dieses Jahr noch erwartet: Die Lektorate für „Klosterschatz“ und „Feuerzauber“ (Der Magie verfallen III und IV) stehen an. Außerdem werde ich „Roveon“ überarbeiten, bevor der Roman sich aufmacht ins Lektorat.

Roveon, der blinde und aufbrausende Feuermagier des Kaisers, hat die Aufgabe, die Klippenstadt zu verteidigen. Doch als eine feindliche Übermacht die Verteidigungsanlagen überwindet, bleibt auch ihm nur der Rückzug. Zusammen mit der Küchenmagd Yaelin flüchtet er in die unterirdischen Friedhöfe im Klippengestein. Die Sicherheit trügt, denn die Angreifer haben es offenbar auf Roveon selbst abgesehen. Und er ist mit dieser störrischen Magd geschlagen, die ihn zwar nach Kräften unterstützt, aber auch sichtlich Gefallen daran findet, ihn herumzukommandieren. Gleichzeitig scheint sie nicht abgeneigt, ihrerseits Roveon zu erobern …

Auf in den Mai! Kommt gut rein in den Wonnemonat!

Wer keine wichtige Neuigkeit verpassen möchte: Ich biete einen Newsletter an. Keine Postfachflut im Sekundentakt, versprochen, sondern wirklich nur die Meilensteine.

Gute Güte!

oder auch: Ausrufe (Interjektionen) in der Fantasy
oder auch: Mein Held ist echt ein wenig speziell.

Ich hab schon Figuren gehabt, die wie die Müllkutscher fluchten. Und hin und wieder muss auch ein Ausruf des Erschreckens, der Überraschung oder des Zorns herbei. Genau da wird es interessant, wenn die Geschichte eben nicht in unserer Welt oder zwar in dieser, aber mit einer alternativen Vergangenheit spielt.

In Stolperfallen in der Fantastik – das richtige Wort im richtigen Umfeld hab ich mich ja schon mit Nilpferd, Schrappnell und Sparta beschäftigt. Doch Davil – mein großer, gelehrter Held aus „Treibjagd“ – stellt mich vor ganz neue Herausforderungen.

Davil ist weltfremd, besonders kultiviert, der klassische Elfenbeinturmbewohner und ziemlich sicher das erste Mal in den ärmeren Stadtteilen unterwegs. Gestank und Schmutz versucht er, heldenhaft zu ertragen. Aber wehe, Co-Held Bajas reagiert auf etwas ihm Unverständliches mit einem knackigen Was? Dann korrigiert Davil ihn sanft und geduldig: Wie bitte?

Nun lauern aber auch auf Davil viele Überraschungen, Gemeinheiten und Dinge, die selbst ihm den Kragen platzen lassen. Was stößt ein Kerl wie er also aus, wenn unerwartet ein Monster auf ihn einstürmt?

Gute Güte!
Du liebe Zeit!
Huch!
So ein Schlamassel!

Bei der Suche nach geeigneten Ausrufen stieß ich dann auf unangenehme Hintergründe. Ohjeminie, Herrje und potz Blitz haben allesamt christliche Ursprünge. Ersatz-Fäkalausdrücke wie Scheibenkleister verwendet mein Großer natürlich auch nicht. Ich stöbere also weiter und gebe mir Mühe, Davils Wortschatz aufzubessern.

Bajas macht es mir viel leichter … Der flucht wie ein Müllkutscher. Oder wie ein Nachtkärrner, Goldeimermann oder Scheißekübler.

Statusmeldung März

Schwupps, da ist der März schon vorbei, und er war trubelig, wuselig und voller wundervoller Dinge. Ein Monat von der Sorte, bei dem ich eine Stichwortliste gefertigt habe, bevor ich mich an den Rückblick machte!

Angefangen hat alles damit, dass ich das Wörtchen Ende unter meine siebte Gay Romance „Faustpfand“ setzen konnte. Den Roman hatte ich im Dezember begonnen und dann ganz ruhig und entspannt geschrieben, bis er am Ende anfing, richtig Dramaschwung aufzubauen und mit vielen roten Fäden dazustehen, die ich alle sortieren und anknoten musste. Herrlich.

In fieberhafter Vorbereitung für die Leipziger Buchmesse – und voller Vorfreude für die Wiedergeburt! – machte ich mich dann an das Lektorat für „Runenschicksal„. Der Roman erschien vor ziemlich genau zwei Jahren zum ersten Mal im Verlag Mondwolf, der im September des gleichen Jahres seine Pforten schloss. Meine Geschichte um ein ungewöhnliches Wikingerpaar hatte leider nie eine wirkliche Chance. Mit frischem Lektorat, meiner guten Fee vom Verlag Machandel und einem brandneuen Titelbild von Cover für Dich starten Grima und Ragnvald noch einmal richtig durch. Bislang ist nur das E-Book erhältlich, aber auch das wird sich sehr bald ändern!

Da der April immer näher rückt – und damit die Veröffentlichung meines zweiten Romans im Rahmen der Reihe „Der Magie verfallen“ -, habe ich das Endkorrektorat durchgeackert. Und da war die Sache mit dem Dolch, die einer Autorin, drei Betaleserinnen und einer Lektorin durchgewutscht ist. Aber Sabrina Železný stöberte die kleine Stolperfalle auf! Sylvia von Cover für Dich hat das Cover fertig, die Dateien sind zur E-Book-Erstellung gesaust, und ich bastele vergnügt am Taschenbuchsatz. Wer schon einen Blick in das Taschenbuch von „Königsmacher“ geworfen hat, weiß, wie schniek das am Ende aussieht. Ich freu mich drauf! Mitte April ist angepeilt. Ich sage vorher natürlich Bescheid und möchte noch einmal an meinen Newsletter erinnern. Mit dem verpasst Du nichts!

Einen riesigen Programmpunkt jeden März stellt natürlich die Leipziger Buchmesse dar. Vier Tage Gespräche, Gelächter, alte Freunde wiedersehen, Internetfreundschaften live kennenlernen, Bücher, Verleger und Verlegerinnen, noch mehr Bücher, Cosplayer (Arielle, die im Waschraum saß und sich mit ihrem Reifrock immer ganz dünne zu machen versuchte), viel mehr Bücher, die neue Phantastik-Lounge von PAN, tieffliegende Inspirationsfunken und … Bücher!

Die Bahnfahrten und die kurzen Phasen Verschnaufpause in der Gästewohnung habe ich zum Schreiben ausgenutzt. Gay Romance Nummer acht: „Treibjagd“ bettelte um Wörter und bekam sie.

Kaum wieder zuhause wartete das nächste Glanzlicht des März auf mich: Auf Astis Hexenwerk gibt es eine niegelnagelneue, wunderschöne Rezension zu „Arrion!“

Hier geht es zur Rezension!

 

Treibjagd

Wie das so ist: Wenn ich intensiv schreibe, überarbeite oder herumplane, hopst immer die eine oder andere neue Idee an, sucht nach Marzipan oder Keksen und zuppelt an meinem Ärmel. Aufmerksamkeit! Jetzt!

Ich hab aber gerade anderes zu tun! Trotziges Aufstampfen und intensiveres Ärmelzupfen sind die Antwort. Immer.

Um die kleine, aufgeregte und gefräßige Idee zumindest für den Augenblick zufriedenzustellen, schreibe ich dann wirr in mein Ideensammelbuch, um die Bruchstücke festzuhalten. Und manchmal – wie gestern Abend – wächst das Gekritzel zu ungeahnten Ausmaßen, lässt mich lächeln und die kleine Idee liebevoll und gedankenverloren auf meinen Schoß heben. Gut gemacht, Kleines!

Ich habe einen – nicht sehr erfolgreichen – Gelegenheitsdieb, der sich für den Größten hält. Kein Schloss und kein Geheimnis sind sicher vor ihm. Der neueste Auftrag: Er soll ein verbotenes Buch aus der Bibliothek entwenden. Das macht er natürlich nachts und im Geheimen. Dumm, dass in der Bibliothek der gelehrte Bücherwurm sitzt und ein ebenfalls nicht ganz erlaubtes Buch studiert. Dümmer, dass sie natürlich übereinander stolpern (oder auch nicht, denn sie werden bald Gefallen aneinander finden). Aber richtig dumm ist, dass sie auch über eine Leiche stolpern, dabei mitsamt der verbotenen Bücher erwischt werden, ab sofort unter Mordverdacht stehen und gemeinsam türmen müssen. Es gibt nur einen Ausweg: Flucht, Teamarbeit, Flirt und mehr … Oh, und den Mord aufklären. Nebenbei.

Statusmeldung November

Button KalenderDas war mein NaNoWriMo 2016: „Frost“, ein Teilroman meines geplanten Mammutwerks „Lotrins Chronik“: 60.119 Wörter, 255 Normseiten, viel Nägelkauen, ein ordentlicher Schubs Romantik. Sieg NaNo, Roman beendet.

nanostatistik-1Damit schraubt sich meine NaNo-Statistik in die Höhe: Sieben Teilnahmen, sieben Siege und eine Gesamt-NaNo-Schreibleistung in Höhe von 627.271 Wörtern. Das mal zum Feiern und Statistiken Herumzeigen. Hach!

Außerdem waren im November Buch Berlin, tolle Gespräche und das endgültige Fertigstellen des Klappentextes für „Königsmacher“. Januar. Ich sag noch genauer Bescheid. Die Adventsgeschichte „Weihnachtsengel mit Vierradantrieb“ hatte ihren ersten Auftritt. Die anderen drei Teile folgen an den kommenden Adventssonntagen. Viel Spaß!

Bleibt mir nur noch, meine Ziele für Dezember festzulegen:

Button MeisterdiebeIch werde die bislang geschriebenen knapp über 30.000 Wörter von „Meisterdiebe“ durchackern, um mich wieder einzulesen. Mittlerweile weiß ich, dass ich einen angefangenen Roman problemlos für den NaNo pausieren kann. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Sian und Yoreq, und hoffe, dass die beiden mir über den Trennungsschmerz von Frost hinweghelfen werden. Klar machen sie das! Und dann werde ich den Roman fertig schreiben und mir entspannt Gedanken über zwei weitere Gay Romances machen: „Faustpfand“ und ein noch namenloser Roman, bei dem ich die beiden Helden aber schon sehr deutlich vor Augen habe.

Und damit fliegt der NaNo-Counter rechts auch wieder raus, und ich habe meinen Fortschrittsbalken für „Meisterdiebe“ wieder eingebaut.