Statusmeldung März

Schwupps, da ist der März schon vorbei, und er war trubelig, wuselig und voller wundervoller Dinge. Ein Monat von der Sorte, bei dem ich eine Stichwortliste gefertigt habe, bevor ich mich an den Rückblick machte!

Angefangen hat alles damit, dass ich das Wörtchen Ende unter meine siebte Gay Romance „Faustpfand“ setzen konnte. Den Roman hatte ich im Dezember begonnen und dann ganz ruhig und entspannt geschrieben, bis er am Ende anfing, richtig Dramaschwung aufzubauen und mit vielen roten Fäden dazustehen, die ich alle sortieren und anknoten musste. Herrlich.

In fieberhafter Vorbereitung für die Leipziger Buchmesse – und voller Vorfreude für die Wiedergeburt! – machte ich mich dann an das Lektorat für „Runenschicksal„. Der Roman erschien vor ziemlich genau zwei Jahren zum ersten Mal im Verlag Mondwolf, der im September des gleichen Jahres seine Pforten schloss. Meine Geschichte um ein ungewöhnliches Wikingerpaar hatte leider nie eine wirkliche Chance. Mit frischem Lektorat, meiner guten Fee vom Verlag Machandel und einem brandneuen Titelbild von Cover für Dich starten Grima und Ragnvald noch einmal richtig durch. Bislang ist nur das E-Book erhältlich, aber auch das wird sich sehr bald ändern!

Da der April immer näher rückt – und damit die Veröffentlichung meines zweiten Romans im Rahmen der Reihe „Der Magie verfallen“ -, habe ich das Endkorrektorat durchgeackert. Und da war die Sache mit dem Dolch, die einer Autorin, drei Betaleserinnen und einer Lektorin durchgewutscht ist. Aber Sabrina Železný stöberte die kleine Stolperfalle auf! Sylvia von Cover für Dich hat das Cover fertig, die Dateien sind zur E-Book-Erstellung gesaust, und ich bastele vergnügt am Taschenbuchsatz. Wer schon einen Blick in das Taschenbuch von „Königsmacher“ geworfen hat, weiß, wie schniek das am Ende aussieht. Ich freu mich drauf! Mitte April ist angepeilt. Ich sage vorher natürlich Bescheid und möchte noch einmal an meinen Newsletter erinnern. Mit dem verpasst Du nichts!

Einen riesigen Programmpunkt jeden März stellt natürlich die Leipziger Buchmesse dar. Vier Tage Gespräche, Gelächter, alte Freunde wiedersehen, Internetfreundschaften live kennenlernen, Bücher, Verleger und Verlegerinnen, noch mehr Bücher, Cosplayer (Arielle, die im Waschraum saß und sich mit ihrem Reifrock immer ganz dünne zu machen versuchte), viel mehr Bücher, die neue Phantastik-Lounge von PAN, tieffliegende Inspirationsfunken und … Bücher!

Die Bahnfahrten und die kurzen Phasen Verschnaufpause in der Gästewohnung habe ich zum Schreiben ausgenutzt. Gay Romance Nummer acht: „Treibjagd“ bettelte um Wörter und bekam sie.

Kaum wieder zuhause wartete das nächste Glanzlicht des März auf mich: Auf Astis Hexenwerk gibt es eine niegelnagelneue, wunderschöne Rezension zu „Arrion!“

Hier geht es zur Rezension!

 

Fertig: Faustpfand

Obwohl „Faustpfand“ mich zwischendurch mit Seitenzahlpanik und anderen unerfreulichen Dingen (Wann entführe ich jemanden? Und warum eigentlich, verflixt?) mitunter böse aufgehalten hat, habe ich heute mit verträumten Lächeln meinen Endspurt geschrieben.

Mitte Dezember begonnen, hat die Geschichte um den reichen Kaufmannserben Aenyn und den hinkenden Veteranen Jolian endlich ihr wohlverdientes Ende gefunden und sich auch schon auf den Weg zu meinen tapferen Betaleserinnen gemacht.

192 Normseiten und 45.841 Wörter weist meine Rohfassung auf.

Nach dem Tod der Eltern hat Aenyn aus der Kauffahrtei ein kleines Handelsimperium geschaffen. Alleine seine Anteilnahme am Schicksal von Kriegsveteranen zeigt hinter Berechnung und Profitdenken seine weiche Seite. Als vor seiner Tür ein Veteran von der Stadtwache zusammengeschlagen wird, greift Aenyn ein, nur um sich Hals über Kopf in den störrischen, hinkenden und halbverhungerten Jolian zu verlieben. Hastig denkt er sich Strategien aus, damit dieser Grund für Herzklopfen nicht gleich wieder davonhumpelt. Er bietet ihm Unterkunft und Arbeit, und sie kommen sich rasch näher – bis Jolian spurlos verschwindet und ein Erpresser von Aenyn das Unmögliche verlangt …

„Faustpfand“ wird im Rahmen meiner Reihe „Der Magie verfallen“ im Juli 2018 veröffentlicht.

Und was mache ich jetzt, um über den Trennungsschmerz hinwegzukommen? Nun, die Idee für „Treibjagd“ lauert schon auf freie Schreibzeit! Aber erst arbeite ich die Änderungsvorschläge des Korrektorats in „Elfenstein“ ein, der in weniger als einem Monat erscheinen wird! Mehr in Kürze hier.

Statusmeldung Februar

Mein Februar fühlt sich still an, dabei war er das gar nicht.

Zuerst mal zu den Zahlen: Ich hatte mir 15.000 Wörter an „Faustpfand – Der Magie verfallen VII“ vorgenommen, der im Juli 2018 erscheinen soll. Das hab ich auch geschafft! Obwohl der Roman – die dritten einer Staffel scheinen das so an sich zu haben, auch „Klosterschatz – Der Magie verfallen III“ war störrisch – nicht immer so kooperativ war, wie ich es mir gewünscht habe. Viele leise Töne, viel Drama und Gefühl.

Der Februar brachte auch eine neue Rezension für „Cajan“, meinen zweiten Heroic-Romantic-Fantasy-Roman, der letztes Jahr zur Leipziger Buchmesse im Verlag Amrûn erschien. KLICK

Es gab eine neue Geschenkgeschichte, die endlich die Frage klärt, warum Einhörner Jungfrauen so toll finden: KLICK

Sonst bereite ich mich langsam selisch auf die Buchmesse in Leipzig vor. Zugticket und Messeticket sind schon lange gekauft, die Unterkunft geregelt. Was fehlt noch? „Runenschicksal“! Dazu in den nächsten Tagen mehr!

Für den März nehme ich mir vor, „Faustpfand“ fertig zu schreiben. Dann folgen die erste Überarbeitung und die Weitergabe an meine tapferen Betaleserinnen, bevor der Roman ins Lektorat wandert. Ich bin gespannt!

Statusmeldung Januar

Untertitel: Der Monat der Königsmacher

Mein Januar war aufregend und hat mir viel Freude, Spaß und Nervenkitzel beschert. Mein erstes Selfpublisher-Baby und gleichzeitig auch mein erster Roman im Genre Gay Romance habe ich Mitte dieses Monats veröffentlicht.

Noch lief nicht alles ganz rund, weswegen es eigentlich drei Veröffentlichungstermine je nach Format gab, aber ich denke, das gehört beim ersten Mal einfach dazu.

Neben all dem fröhlichen Trubel um „Königsmacher – Der Magie verfallen I“ hab ich aber auch noch andere Dinge geschafft, ehrlich! Das Lektorat von „Elfenstein – Der Magie verfallen II“ habe ich von Ingrid Pointecker zurückbekommen und mit Feuereifer durchgeackert. Der Roman liegt jetzt Sabrina Železný im Endkorrektorat. Die Grafiken sind ausgewählt, und Sylvia von Cover für Dich hat alle Daten, um auch dem zweiten Roman ein wunderschönes Cover zu verpassen! Die Veröffentlichung (dieses Mal wirklich alle Formate an einem Tag, was sich nur durch die Buchungsabläufe in einigen Shops geringfügig verschieben kann) erfolgt dann Mitte April!

Außerdem habe ich einen winterlichen Roman für Kaye Alden endkorrigiert und mich den Rest des Monats „Faustpfand“ gewidmet. Immerhin 11.000 Wörter sind hinzugekommen, und der Roman ist fest für Juli 2018 eingeplant und wird dann „Der Magie verfallen VII“. Ich mag mit Vorlauf und Puffer arbeiten, damit ich dann direkt vor der anstehenden Veröffentlichung alles beisammen und fertig habe. Auf den letzten Drücker noch mal schnell etwas zu machen, liegt mir gar nicht.

Und jetzt noch einmal die Königsmacher-Zusammenfassung dieses wundervollen Monats:

Jiras und Belac sind Spitzel und Saboteure – und Meister ihres Fachs. Ausgesandt von verfeindeten Fürsten, die nur darauf lauern, die Nachfolge eines erbenlosen Königs an sich zu reißen, prallen die grundverschiedenen Männer inmitten des Intrigenspiels aufeinander.
Aus augenblicklicher Faszination füreinander wird rasch mehr. Doch zwischen Verschwörungen, zerstörerischer Magie und einer schier unlösbaren Aufgabe scheint die verbotene Liebe zum Scheitern verurteilt. Können Belac und Jiras angesichts des drohenden Thronfolgekriegs tatsächlich Diensteide und Loyalität über Bord werfen, um ihren ganz eigenen Weg zu gehen?

E-Books sind erhältlich bei amazon und allen Portalen von tolino (Thalia, Weltbild, Osiander …). Das Taschenbuch gibt es exklusiv bei amazon.

Die ersten Rezensionen kamen von inflagranti books und Tina Alba. Ebenfalls bei Tina: ein Interview mit mir über „Königsmacher“ und meine ersten Gehversuche als Selfpublisher. Bei Die Uferlosen gibt es sogar ein Podcast-Interview mit mir über das Schreiben generell, den letzten NaNoWriMo, „Königsmacher“ und Gay Romance. Ganz neu wird „Königsmacher“ jetzt auch auf Seite-99 vorgestellt: KLICK. Im Rahmen von #freeyourbooks4writers habe ich „Königsmacher“ dann auch prompt freigelassen, um im Zuge dieser wichtigen Aktion auf Reporter ohne Grenzen aufmerksam zu machen. Meinungsfreiheit, Schreiben dürfen, über welche Themen man möchte (z.B. Gay Romance …) – nicht überall auf der Welt eine Selbstverständlichkeit.

Ein voller, wunderschöner Januar. Jetzt bin ich auf den Februar gespannt. Ich werde weiter an „Faustpfand“ schreiben und mal sehen, was sonst noch auf mich zukommt!

Seitenzahlpanik

Schreiben kann so schön sein, so viel Spaß machen – vor allem, wenn die Figuren sich das Drehbuch schnappen, es gemeinsam durchgehen, für unsinnig halten und beim folgenden Dialog mit einem Mal wirklich lebendig werden. Dann guck ich nur noch zu und tippe, so schnell ich nur kann, um ja auch keine böse, witzige, wundervolle Formulierung zu verpassen. Manchmal biegt die Geschichte damit in eine andere Richtung ab, offenbart neue Möglichkeiten oder einen fiesen Twist, der so viel besser ist als das vorweg Geplante …

Wobei ich ja ohnehin eher nach der Kletterwand-Methode plane, plotte, beziehungsweise es eben nicht tue.

Aber manchmal führen Geschichten uns auch in die Irre. Das – und Lösungsmöglichkeiten! – habe ich bei Die Sackgasse des Todes schon beschrieben, und auch Sabrina Železný hat diesen immer mal wieder auftauchenden Störungen einen Blogbeitrag gewidmet: Unterwegs im Schreibfrustdschungel. Auch sie zeigt Lösungsmöglichkeiten auf.

Für mich habe ich noch eine wunderbare Chance zur Blockade entdeckt: die Seitenzahlpanik.

Hilfe, meine Geschichte wird zu kurz! Hilfe, meine Geschichte wird zu lang! Diese Panik befällt mich zu gerne noch im ersten Viertel eines Romans. Gerade bei meinen Gay Romances achte ich ja darauf, dass sie alle pi mal Auge 200 Normseiten lang werden sollen. Dumm, wenn ich dann damit hadere, wann ich meinen Veteranen entführen lasse, weil der Roman ja zu kurz werden könnte. Was hilft dagegen? Augen zu und durch – oder lieber mit Autorenfreundinnen über die Geschichte sprechen und beim freien Fabulieren erleichtert merken, dass die Panik mal wieder zu unrecht zugeschlagen hat. Und dann kann ich weiterschreiben.

Statusmeldung November

Button KalenderDas war mein NaNoWriMo 2016: „Frost“, ein Teilroman meines geplanten Mammutwerks „Lotrins Chronik“: 60.119 Wörter, 255 Normseiten, viel Nägelkauen, ein ordentlicher Schubs Romantik. Sieg NaNo, Roman beendet.

nanostatistik-1Damit schraubt sich meine NaNo-Statistik in die Höhe: Sieben Teilnahmen, sieben Siege und eine Gesamt-NaNo-Schreibleistung in Höhe von 627.271 Wörtern. Das mal zum Feiern und Statistiken Herumzeigen. Hach!

Außerdem waren im November Buch Berlin, tolle Gespräche und das endgültige Fertigstellen des Klappentextes für „Königsmacher“. Januar. Ich sag noch genauer Bescheid. Die Adventsgeschichte „Weihnachtsengel mit Vierradantrieb“ hatte ihren ersten Auftritt. Die anderen drei Teile folgen an den kommenden Adventssonntagen. Viel Spaß!

Bleibt mir nur noch, meine Ziele für Dezember festzulegen:

Button MeisterdiebeIch werde die bislang geschriebenen knapp über 30.000 Wörter von „Meisterdiebe“ durchackern, um mich wieder einzulesen. Mittlerweile weiß ich, dass ich einen angefangenen Roman problemlos für den NaNo pausieren kann. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Sian und Yoreq, und hoffe, dass die beiden mir über den Trennungsschmerz von Frost hinweghelfen werden. Klar machen sie das! Und dann werde ich den Roman fertig schreiben und mir entspannt Gedanken über zwei weitere Gay Romances machen: „Faustpfand“ und ein noch namenloser Roman, bei dem ich die beiden Helden aber schon sehr deutlich vor Augen habe.

Und damit fliegt der NaNo-Counter rechts auch wieder raus, und ich habe meinen Fortschrittsbalken für „Meisterdiebe“ wieder eingebaut.