NaNoWriMo 2016 und Weihnachtsgebäck

Wenn im Spätsommer (und in Schleswig-Holstein drehte der Sommer wirklich noch einmal richtig auf) die Supermarktregale plötzlich mit Lebkuchen, Spekulatius und den ersten Nikoläusen bestückt werden, atme ich tief durch. Denn das ist mein persönliches Signal, mich seelisch auf den NaNoWriMo einzustellen.

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Dies wird mein siebter NaNoWriMo – die liebevolle Kurzfassung lautet NaNo, und es ist ein klein wenig verrückt. Der NaNo findet seit 2002 statt und ist mittlerweile ein Großereignis in Autorenkreisen. Er hat „Babys“ bekommen: Das Sommercamp seit 2011 und Script Frenzy seit 2007. Es gibt Aktionen für junge Schreiber, Schulen werden dabei unterstützt, junge Menschen an das Schreiben heranzuführen. Und noch so viel mehr. Am besten mal die offizielle Seite durchstöbern.

Mein Jahresabschlussereignis ist aber der waschechte Original-NaNo: Das Ziel lautet, binnen eines Monats (November) an einem Roman 50.000 Wörter zu schreiben. Bevorzugt sollte der Roman neu begonnen werden, und ich finde auch, das macht einen Großteil des Reizes aus.

Ich hatte tolle NaNos mit Arrion, Juran, Teiro und Shadac und zwei, die nicht ganz so toll liefen. Das lag bei Niro und Morvik weniger an den Romanen als an äußeren Umständen. In so einer Hochzeit des Schreibens reichen mitunter schon Kleinigkeiten, bei Morvik kam hinzu, dass ich unbedingt eine niedliche Nebenfigur einführen wollte, die nicht in die Geschichte gehörte. Aber das merkte ich zu spät. Niro ist trotzdem schon lange fertig geworden, Morvik wartet noch auf mich.

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Noch habe ich mich nicht festgelegt, was ich dieses Jahr schreiben möchte.

Na? Wer wagt sich noch an das verrückte Abenteuer NaNo? Und wisst Ihr schon, was Ihr schreiben wollt?

NaNoWriMo 2015 – II

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Achja, mein NaNo 2015. Er verlief nicht ganz so wie geplant. Ein wenig zu viel Trubel im Leben und ein Roman, mit dem ich mich im Vorwege (immerhin seit Januar) schon zu sehr beschäftigt habe. Ganz offenbar benötige ich im NaNo etwas Frischeres, dem ich bislang kaum Beachtung geschenkt habe, denn im NaNo gehöre ich ganz alleine meinem Roman, sollte also so verliebt und voll Feuer sein wie möglich.

„Morvik“ wird trotzdem ein guter Roman, wie meine Livetickerleserin mir mehrfach bestätigte. Allerdings nicht mehr im November, vielleicht nicht einmal mehr dieses Jahr. Denn sobald das Schlussgeläut für den NaNo eintritt, werde ich mir meine gute Freundin Klara, die Kettensäge, schnappen und viel totes Holz aus dem beginnenden Roman schnippeln. Dann lasse ich ihn noch ein wenig liegen (damit Morvik sich schuldbewusst fühlt natürlich!), bevor ich mich frisch wieder ans Werk mache, um meinen 13. Heroic-Romantic-Fantasy-Roman fertigzuschreiben!

NaNoWriMo 2015 – I

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Es ist mal wieder soweit. Wir haben unsere Winterzeit wieder, der Sommer ist definitiv vorbei, Mittwinter ist gar nicht mehr so weit entfernt. Was fehlt zum Jahresabschluss noch? Richtig, der NaNo!

2010 habe ich diesen kollektiven Schreibwahnsinn das erste Mal bestritten. Arrion!

2011 folgte Juran, dann 2012 Niro, bevor ich 2013 Teiro und 2014 Shadac schrieb. Der NaNo hat also bei mir Tradition. Außerdem macht er Spaß!

Und so starte ich in meinen sechsten NaNo mit Held Morvik, der von seinem Glück keinesfalls überzeugt ist. Wenn ich gucke, was den anderen so alles zugestoßen ist, kann ich den Kerl sogar verstehen. Egal! Auf Heldenbefindlichkeiten habe ich ja noch nie Rücksicht genommen!

Nach dem Tod des Vaters geboren wurde Morvik als Kind von seiner Mutter verlassen, die der Überzeugung war, einen Wechselbalg geboren zu haben. Später verpasste er ausgerechnet der Königstochter Denay einen Korb. Dumm nur, dass es jetzt an ihm ist, Denay heil durch das Gebirge zu eskortieren, als das Reich von einer unbekannten Macht angegriffen wird. Und da gibt es ja immer noch die Gerüchte bezüglich des Wechselbalgs, die vielleicht ja doch der Wahrheit entsprechen …